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Neuraltherapie
Die Neuraltherapie arbeitet mit der Injektion von Lokalanästhetika (Procain oder Lidocain) oder auch pflanzlichen und bakteriellen
Reizsoffen zu therapeutischen Zwecken. Die Wirkung beruht weniger auf der pharmakologischen Wirkung auf das Gewebe, vielmehr steht hier
die Einflussnahme auf lokale und übergeordnete Regelkreise im Vordergrund. Die Neuraltherapie ist zum einen eine Regulations- und
Umstimmungstherapie und zum anderen zählt sie zur Schmerztherapie und ist damit besonders geeignet für die Behandlung einer großen Anzahl
funktioneller Störungen.
Die Grundlagen für das therapeutische Vorgehen:
• Lokalbehandlung (Injektion direkt in die schmerzende Stelle)
• Segmenttherapie (Injektion in die übergeordnete Wirbelsäulen-
region zum passenden Segment; z.B. Übergang HWS-BWS =>
Schulter-/Armregion)
• Störfeldsuche (Injektion in alle Areale, die störfeldverdächtig
sind, z.B. Narben, Schmerzpunkte und Reflexpunkte erkrankter
Organe)
• Reiztherapie (versetzt den Organismus in eine akute Stress-
situation dadurch – Anregung der Gesamtregulation)
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